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Das einzige, das Schauspielerin Angelina Jolie in letzter Zeit aus ihrem abgeschiedenen Dasein in Malibu hervorlocken konnte, in das sie sich nach ihrer Trennung von Brad Pitt geflüchtet hatte, war die umstrittene Flüchtlingspolitik der USA.

Jolie ist seit 2012 Botschafterin für das UN-Hochkommissariat für Flüchtlinge. Diese Tätigkeit brachte sie häufig mit den dramatischen Schicksalen von Flüchtlingen in Berührung.

In einem Artikel der New York Times, der kürzlich veröffentlicht wurde, erklärte Angelina, dass Trumps Flüchtlingspolitik nicht mit der Geschichte der Vereinigten Staaten als sicherer Hafen für Verfolgte aus aller Welt, vereinbar ist. Sie forderte, dass jeder Staat das Gleichgewicht zwischen dem Schutz seiner Bürger und der Verantwortung gegenüber schutzbedürftigen Menschen aus aller Welt schaffen müsse.

Angelina, die während des ganzen Artikels darauf achtet, niemals den Verantwortlichen für diese missliche Situation beim Namen zu nennen, sagt ebenfalls, dass es nicht stimmt, dass die Grenzen überrannt werden. Sie konzentriert sich viel mehr darauf, die schreckliche Situation der Flüchtlinge äußerst drastischen zu schildern.

Für sie stelle der Einreisestopp für muslimische Flüchtlinge das Erschaffen von Flüchtlingen zweiter Klasse dar und die USA stehe somit in nichts dem Terrorismus nach, den sie zu bekämpfen versuche.