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Auch nach fast zehn Jahren bleibt das Geheimnis um die kleine Madeleine McCann, die während eines Familienurlaubs in Portugal spurlos aus der Ferienwohnung verschwand, ungelöst. 

Dennoch gibt es Hoffnung: Der pensionierte Kriminalermittler Mick Neville, ein ehemaliger Forensiker von Scotland Yard, machte die zuständigen Behörden darauf aufmerksam, dass eine physische Auffälligkeit des Mädchens und die Technologie von Facebook dabei helfen könnten, sie zu finden.

Bei dem Detail handelt sich dabei um einen kleinen Fleck im rechten Auge, der von der Pupille nach unten verläuft und die Iris durchquert. Dieses Phänomen, auch bekannt unter dem Namen „Kolobom“, ist äußerst selten und tritt nur bei sieben von einer Million Personen auf.

Neville ist davon überzeugt, dass die Gesichtserkennungssoftware von Facebook fähig ist, alle Fotos, die in das soziale Netzwerk eingespeist wurden, zuzuordnen. So könne man 14jährige Jugendliche, also in Maddies heutigem Alter, aufspüren, und jene herausfiltern, bei denen diese seltene Form der Pigmentierung im rechten Auge auftritt.