1986 geschah ein rätselhafter Vorfall, der bis heute nicht gelöst werden konnte. Dieser Vorfall ist besser bekannt als der „Unfall von Somosierra“.
Ein riesiger Tanklaster, der mit 20.000 Liter Schwefelsäure beladen war, fuhr mit hoher Geschwindigkeit die Straße entlang, als plötzlich der Fahrer die Kontrolle über das Fahrzeug verlor und mit drei anderen Autos zusammenstieß. Der Tank wurde auf die Kabine des LKWs gedrückt und die Säure ergoss sich über die Insassen (Andrés Martínez und seine Frau Carmen Gómez). Jede Hilfe für die Beiden kam zu spät.
Doch eine Nachricht versetzte alle in Aufruhr. Andrés Martínezs Vater erklärte, dass in dem LKW auch der Sohn des Paares Juan Pablo gesessen habe. Es begann eine verzweifelte Suche nach dem Jungen, doch er blieb verschwunden. Man vermutete, dass die Substanz vielleicht den Körper so stark zerfressen hatte, dass er verschwunden war. Doch diese Theorie wurde wenig später von Experten wiederlegt.
Der Fahrtenschreiber des LKWs verriet, dass dieser innerhalb der letzten 1,5 Stunden Fahrt ganze 12 Mal angehalten hatte (eine Tatsache, die an sich schon seltsam ist) und man suchte den Jungen an jedem einzelnen dieser Zwischenstopps. Doch das einzige was man herausfand, war, dass er tatsächlich im LKW gewesen sein musste, da er von vielen Augenzeugen gesehen worden war.
Nachdem einige Zeit vergangen war, begann man sich zu erzählen, dass der Junge in der Gegend gesehen worden war, doch er tauchte nie wieder auf.
Es gibt unzählige Spekulationen über diesen Fall. Einige gehen soweit, dass vermutet wird, dass er sich nun in einem Paralleluniversum befindet. Doch das einzige, was tatsächlich von ihm übriggeblieben ist, ist die Legende über sein Verschwinden.
