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Als die 56-jährige Mexikanerin Juana Barraza Samperio mit dem Ringen begann, war sie besser bekannt als „die Dame der Stille“. Doch ihre Freizeitbeschäftigung brachte ihr einen weitaus makabreren Spitznamen ein: „Die Großmutterkillerin“.

2006 wurde sie zu 754 Jahren Haft für den Mord an 17 älteren Damen verurteilt. Sie erschlich sich deren Vertrauen als nette Haushaltshilfe, die älteren, alleinstehenden Damen ihre Hilfe anbot, um diese anschließend umzubringen.

Als sie festgenommen wurde, gestand Barraza, dass sie die Frauen getötet hatte, um an ihr Geld zu gelangen. Außerdem hatten sie sie an ihre Mutter erinnert, eine Alkoholikerin, die sie zeitlebens gequält und für Geld an ihre Bekannten als Sexsklavin vermittelt hatte. 

Barraza zeigte nie auch nur ein Anzeichen von Reue für ihre Taten. Und auch im Gefängnis erging es ihr nicht schlecht. Nach neun Jahren Haft fand sie ihre große Liebe und heiratete den 74-jährigen Mörder, Miguel Angel.