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Eine historische Aufnahme aus dem Jahr 1900 zeigt ein scheinbar übersinnliches Detail: Auf dem Foto sind Finger auf einer Schulter zu sehen, die eindeutig nicht zu einer der umstehenden Personen gehört. Die „Ghosthunter NRWUP“ nahmen sich diesen Rätsels an und untersuchten das Bild auf mögliche Paranormalität.

In der Aufnahme sind 15 Weberinnen zu sehen, fast alle von ihnen mit verschränkten Armen. Die gruselige Auffälligkeit wurde im Nachhinein mit einem roten Kreis im Bild markiert. Ist hier tatsächlich die Hand eines Geistes zu sehen, oder handelt es sich um eine optische Täuschung?

Tom Pedall von den Geisterjägern NRWUP hat seine Zweifel daran, dass auf dem Foto etwas Paranormales dargestellt wird. In seiner Analyse schließt der Experte für übersinnliche Phänomene auch die Theorie aus, dass es sich bei den „besitzerlosen“ Händen um einen Faltenwurf der Kleidung handelt. Dies sei bei genauem Hinschauen auszuschließen.

Es müssten bei einer Bildanalyse vor allem zwei Fragen berücksichtigt werden: Wann und womit das Bild aufgenommen wurde und wie lange die Verschlusszeit war. Für Tom Pedall liefern die Fragen auch in diesem Fall einen konkreten Hinweis.

Er weist darauf hin, dass das Bild bereits sehr alt ist und die Verschlusszeiten der Kameras zum damaligen Zeitpunkt deutlich länger als die in der heutigen Zeit waren. Kein Foto entstand im Bruchteil einer Sekunde. Dieser Fakt lässt den Schluss zu, dass die Finger auf dem Foto durchaus von einer der umstehenden Personen stammen könnten, die sich im Laufe des Aufnahmeprozesses bewegt hatte.

Neben der Möglichkeit, dass das Bild im Nachhinein bearbeitet wurde, ist dies eine wahrscheinliche Erklärung für die rätselhafte Aufnahme. Tom Pedall geht daher nicht von einem übersinnlichen Phänomen aus. 

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