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Die Dokumentation rekonstruiert den Fall des „Kannibalen von Rotenburg“ und beleuchtet eines der außergewöhnlichsten Strafverfahren der deutschen Kriminalgeschichte. Im Mittelpunkt steht Armin Meiwes, der im Jahr 2001 den Ingenieur Bernd Brandes tötete und Teile seines Körpers aß – nachdem beide über ein Internetforum Kontakt aufgenommen und die Tat gemeinsam geplant hatten.
Die Doku zeichnet die Lebenswege von Täter und Opfer nach und rekonstruiert die Ereignisse, die zu der Tat führten. Anhand von Archivmaterial, Rekonstruktionen und Experteneinschätzungen untersucht sie insbesondere die juristische Frage, welche Bedeutung die Einwilligung des Opfers für die strafrechtliche Bewertung hatte. Nach einer ersten Verurteilung wegen Totschlags wurde Meiwes in einem zweiten Verfahren 2006 wegen Mordes zu lebenslanger Freiheitsstrafe verurteilt.
Zu Wort kommen unter anderem Cyber-Analyst Mark T. Hofmann, die Gerichtsjournalistinnen Gisela Friedrichsen und Nina Hermann sowie weitere Fachleute aus Kriminalpsychologie und Forensik. Sie ordnen die Rolle von Onlineforen, die psychologischen Hintergründe des Falls und seine juristische Aufarbeitung ein.
Die 45-minütige Dokumentation feiert ihre deutsche TV-Premiere am 25. Oktober auf Crime + Investigation und ist Teil der Sonderprogrammierung „CI Selected: Die Psyche des Bösen“.