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An diesem Tag im Jahr 1885 soll ein 19-jähriger Mann namens John Lee in Exter, England, wegen Mordes an Ellen Keyse, einer reichen älteren Frau für die er gearbeitet hatte, gehängt werden. Doch es kommt anders als vorgesehen.

 

Der Mord an Keyse

Am 15. November 1884 wurde Keyse, eine Magd von Königin Victoria, tot in einer Speisekammer neben Lees Zimmer gefunden. Zuerst hatte sie einen schweren Schlag gegen den Kopf bekommen, dann hatte jemand ihr die Kehle durchtrennt. Es gab keine Beweise dafür, dass Lee sie getötet hatte, der Fall beruhte rein auf Indizien. Die Ermittler sahen sein Motiv darin, dass Keyse ihn missbilligend behandelt hatte.

 

Verurteilung ohne Beweise

Obwohl Lee darauf beharrte unschuldig zu sein, wurde er zum Tode durch Erhängen verurteilt. Wie vorgesehen, wurde die Schlinge um seinen Hals gelegt. Doch als der Hebel gezogen wurde, der die Falltür unter seinen Beinen öffnen sollte, passierte nichts. Beim Testlauf mit Gewichten hatte die Einrichtung noch funktioniert. Nach zwei weiteren gescheiterten Versuchen wurde Lee zurück ins Gefängnis gebracht.

 

Folgen

Dass die Urteilsvollstreckung an jenem Tag nicht geklappt hatte, sahen die Behörden als Tat Gottes. Das Urteil gegen Lee wurde in eine 22-jährige Haftstrafe umgewandelt. Lee wanderte nach seiner Freilassung in die USA aus.

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