Schon seit fast einem Jahrhundert gelten Autobomben als Symbol des Terrors, das die Menschheit in Angst und Schrecken versetzt. Die erste Autobombe wurde am 16. September 1920 von dem Anarchisten Mario Buda an der Wall Street in New York gezündet.
Dem Historiker Paul Avrich zufolge stammte Buda aus Italien. Er sprengte sein Auto in die Luft, weil er den Mord an seinen Verbündeten, Nicola Sacco und Bartolomeo Vanzetti, rächen wollte.
Inspiriert wurde dieses Bombenattentat vermutlich von dem missglücken Anschlag der royalistischen Rebellen auf Napoleon Bonaparte: Sie versteckten ein Fass voller Sprengstoff auf einem Pferdekarren, doch Napoleon entging der Explosion.
Budas Bombe detonierte mitten am Tag und kostete 38 Menschen das Leben, 400 weitere wurden zum Teil schwer verletzt. Seine Bombe bestand aus 45 kg Schießpulver und 230 kg Eisenschrott.
Die Autobombe begründete eine neue Form des Terrorismus, dessen tödliches Ausmaß in New York erstmals ersichtlich wurde.
