Die philippinische Regierung hat sich schon lange vorgenommen, den Drogenhandel im Land zu bekämpfen. Präsident Rodrigo Duterte hat sich ein klares Ziel gesetzt und das heißt: So viele Drogenhändler wie möglich zur Strecke zu bringen.
Im Zuge dieser politischen Entwicklung hat sich eine Gruppe von Frauen zusammengefunden, die Auftragsmorde ausführen. Eine dieser Frauen ist Maria, die einen Decknamen verwendet, um ihre Identität nicht preiszugeben.
Zu dieser etwas ungewöhnlichen Arbeit kam sie über ihren Mann, der für die Polizei einen Schuldner aus dem Weg räumen sollte, der zufällig auch Drogendealer war. Das führte dazu, dass ihr Mann immer mehr und mehr Aufträge bekam.
„Einmal brauchten sie eine Frau und mein Mann gab mir den Auftrag. Als ich den Mann sah, den ich umbringen sollte, ging ich auf ihn zu und schoss ohne lang zu überlegen.“, erklärt sie.
Maria und ihr Mann waren vor ihrer Tätigkeit als Auftragskiller sehr arm, doch jetzt haben sie ein festes Einkommen von 430 Dollar, das gemessen am philippinischen Durchschnittsgehalt außerordentlich hoch ist.
Nachdem sie sich nun keine Sorgen mehr um Geld machen müssen, würde Maria gerne ihren Job an den Nagel hängen, doch sie weiß nicht wie sie das anstellen soll.
Die Politik Dutertes hat dazu geführt, dass mehr als hunderttausend Verbrecher in nur 6 Monaten umgebracht wurden, ein riesiges Blutbad, das besonders die ärmeren Gesellschaftsschichten trifft.
