Die zweiteilige Dokumentation „Ed Gein – Das wahre Monster“ rekonstruiert den Fall des US-amerikanischen Mörders Ed Gein, dessen Verbrechen in den 1950er-Jahren in Plainfield, Wisconsin für Aufsehen sorgten. Gein tötete mindestens zwei Frauen und schändete zahlreiche Gräber; dabei fertigte er aus menschlichen Überresten Gegenstände. Seine Taten dienten später als Inspiration für Figuren in Filmen wie „Psycho“ und „Das Schweigen der Lämmer“.
Die Doku basiert auf Verhörprotokollen aus dem Jahr 1957, die teilweise wörtlich rekonstruiert wurden. Diese bilden die Grundlage für szenische Darstellungen, ergänzt durch Archivmaterial. Ziel ist es, den Tathergang sowie Geins Aussagen möglichst nah an den historischen Quellen nachzuvollziehen.
Ein zentrales Element ist der Einsatz von KI-gestützten Visualisierungen, mit denen Personen, Orte und Situationen dargestellt werden, die nur durch Protokolle überliefert sind. Schauspieler ergänzen die Verhörszenen.
Expertinnen und Experten analysieren Geins psychische Verfassung, seine Fixierung auf die Mutter sowie Identitätskonflikte und ordnen die Bedeutung des Falls für Kriminalgeschichte sowie Film und Literatur ein.
Die Dokumentation startet am 24. Mai als deutsche TV- und Streaming-Premiere auf Crime + Investigation.