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Albert Fish war einer der berüchtigtsten Serienmörder der USA und als der „Moon Maniac“ bekannt. 16 bis 100 Morde soll Fish begangen haben, darunter auch die Morde an zehn Kindern.

 

Kindheit

Albert Fish wuchs in einer Familie auf, in der es bereits mehrere Fälle von Geisteskrankheiten gab. Als sein Vater starb, gab ihn seine unter Halluzinationen leidende Mutter ins Kinderheim, da sie mit der Situation überfordert war. Eigenen Aussagen nach stellte Fish durch die Quälereien der Pfleger im Heim fest, dass er sadomasochistische Züge habe und er die Schläge und Bestrafungen genoss.

 

Die Morde

1910 brachte Fish einen Mann um. Es folgten weitere Morde, für die er nie lange im Gefängnis landete.

1928 entführte Fish die 10-jährige Grace Budd. Er erdrosslte das Mädchen in seiner Hütte in Westchester County, New York, und zerstückelte es mit einer Säge. Sechs Jahre später erhielt die Mutter des Mädchens einen Brief von ihm, in dem er ihr mitteilte, dass er der Mörder ihres Kindes sei und er neun Tage lang den Eintopf mit Überresten von Grace aß. Der Brief konnte auf den 66-Jährigen zurückverfolgt werden.

 

Die Psyche eines Mörders

Ein psychiatrisches Gutachten ergab, dass Fish all seine Perversionen früher oder später ausgelebt hatte. Fish war seit jeher süchtig nach sadomasochistischen Techniken. Während der Therapie erzählte er, seine eigenen Kinder mussten ihn mit verschiedenen Gegenständen schlagen. Sie mussten ihm auch zusehen, wenn er sich selbst mit einem Paddel, bespickt mit Nägeln, schlug. Er nähte sich auch selbst Nadeln in den Körper. Insgesamt 30 Nadeln wurden daraufhin in seiner Leistengegend gefunden. Er aß seine eigenen Exkremente und verbrannte sich selbst mit heißen Eisen. Außerdem war er von Kannibalismus besessen. Als er festgenommen wurde, gestand er weitere Morde an Kindern und den Verzehr ihres Fleisches.

 

Der Prozess

Obwohl die Geschworenen Fish für unzurechnungsfähig hielten, wurde er trotzdem zum Tode verurteilt. Auf dem Weg zum elektrischen Stuhl meinte Fish noch kühl: „Das wird ein einzigartiger Schauer – der einzige, den ich noch nicht kenne!“ Seine letzte Botschaft soll eine handgeschriebene Notiz voller Obszönitäten sein.

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